33 Der Mond scheint zu hell Outer Limits – Die unbekannte Dimension



    Michael Gross (Stanley)
    Joanna Gleason (Leslie)

 
Eines Abends bemerkt Stanley beim Sortieren von Arbeiten, dass der Mond seltsam scheint, viel heller als sonst. Zusammen mit einem Freund stellen sie fest, dass die Sonne gerade auf der anderen Seite der Erde explodiert ist. Stanley beschließt, seine letzten Stunden mit Leslie zu verbringen, der Frau, die er heimlich liebt. Nach einem Spaziergang und einem Drink offenbart er ihr seine Gefühle. Da es jedoch keine Warnzeichen für die Katastrophe gab, kommt er zu dem Schluss, dass die Sonne nicht explodiert ist, sondern dass die andere Seite der Erde von einem Meteoriten getroffen worden sein muss. In Erwartung eines gewaltigen Sturms suchen sie Zuflucht in Leslies Haus und stellen sich dem, was kommen wird. Eine wunderschöne Morgendämmerung bricht an.
 
Der Physikprofessor Dr. Stan Hurst (Michael Gross) stellt fest, dass der Mond extrem hell ist. Ihm wird klar, dass die Sonne zur Nova geworden sein muss und die Seite der Erde, die sich im Tageslicht befindet, unter extremer Hitze leidet - und dass er nur noch ein paar Stunden zu leben hat. Er spricht mit einem anderen Wissenschaftler und beschließt, dass es besser wäre, wenn die Menschen nicht wüssten, was geschehen ist. Seit Jahren ist er heimlich in Leslie (Joanna Gleason), die Besitzerin eines örtlichen Buchladens, verknallt, aber er hatte nie den Mut, sie um ein Date zu bitten. Angesichts der drohenden Katastrophe lädt er sie ein, mit ihm spazieren zu gehen. Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte, in der er und Leslie in ihrer vermeintlich letzten Nacht auf der Erde heiraten. Hurst ist gezwungen, Leslie zu gestehen, was vor sich geht; sie ist zunächst äußerst verunsichert und misstrauisch gegenüber seinen Absichten, obwohl er diese Bedenken durch wiederholte Liebesbekundungen zerstreut. Als sie zum Essen in ihre Wohnung gehen, beginnt er zu vermuten, dass die Erde lediglich von einer extremen Sonneneruption getroffen wird, und er beginnt, trotz des Widerwillens seiner neuen Frau, eine längere Überlebenszeit zu planen. Es stellt sich heraus, dass er Recht hatte, und der Professor und seine Frau gehören zu den wenigen, die trotz der extremen Überschwemmungen noch am Leben sind, obwohl die Geschichte hinsichtlich des Ausmaßes der Katastrophe nicht eindeutig ist.
Nr.
(ges.)
33
Deutscher TitelDer Mond scheint zu hell
SerieOuter Limits – Die unbekannte Dimension
Staffel 1Staffel 2
Nr.
(St.)
12
Original­titelInconstant Moon
Erstaus­strahlung USA12. Apr. 1996
Deutsch­sprachige Erstaus­strahlung (D)11. Jan. 1998
RegieJoseph L. Scanlan
DrehbuchBrad Wright
(nach einer Kurzgeschichte von Larry Niven)
Deutscher TitelOuter Limits – Die unbekannte Dimension
OriginaltitelThe Outer Limits
ProduktionslandKanada, Vereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Jahr(e)1995–2002
Länge44 Minuten
Episoden153 in 7 Staffeln
GenreDrama, Science-Fiction
MusikMark Mancina

 

 Die Serie ist wie ihr Vorgänger The Outer Limits eine Anthologie von Einzelepisoden mit jeweils verschiedene Darsteller. Jede Folge ist somit eine in sich abgeschlossene Geschichte, wobei einzelne wenige Episoden im späteren Verlauf der Serie eine Fortsetzung bekommen.


Sie ist bekannt für eine Art Erzähler, der zu Anfang ein paar einleitende Worte und zum Ende ein meist tiefgründiges Schlusswort spricht. Oft werden dabei auch Zitate aus der Bibel verwendet. Die meisten Episoden thematisieren ein bestimmtes wissenschaftliches Konzept, z. B. Zeitreisen, Teleportation, Wurmlöcher, künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, Gentechnik, Holografie, Parallelwelten, Kryonik, Robotik oder Nanobots, und behandeln dessen Auswirkungen auf die Menschheit. Auch das Zusammenstoßen von Menschheit und Außerirdischen oder intelligenten Maschinen sind häufig Themen.
Ein konzeptionelles Überraschungsmoment dieser Serie ist, dass man selten vorher weiß, wie eine Episode zu Ende geht; manchmal stirbt der Protagonist am Ende, manchmal die ganze Menschheit – und manchmal nimmt die Geschichte einen glücklichen Ausgang.

 Outer Limits – Die unbekannte Dimension ist eine kanadisch-US-amerikanische Science-Fiction- und Mystery-Fernsehserie, die ab dem Jahr 1995 produziert wurde. Sie ist eine Neuauflage der Serie The Outer Limits (1963–1965). Nach sieben Staffeln mit insgesamt 153 Folgen wurde die Serie leider 2002 eingestellt.

Outer Limits – Die unbekannte Dimension ist die bislang beste SF-Anthologieserie (ähnlich wie the Twilight Zone) und ist auf keinem Steamingportal vertreten. Da Fernsehjuwelen Outer Limits – Die unbekannte Dimension jetzt auf DVD rausbringt (bisher nur die 1. Staffel auf Deutsch verfügbar) stelle ich diese hochklassige SF-Serie in einem Episodenguide einmal näher vor.

  • Von 1996 bis 1998 wurde die Serie mit dem „Saturn Award“ als beste Serie ihres Genres ausgezeichnet, hinzu kamen für die Serie oder einzelne Folgen unter anderem einige „Cable ACE“-, „Gemini Award“- und „Emmy“-Nominierungen und -Auszeichnungen

 

 

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Daten und Texte u.a. von Wikipedia

Beliebte Posts