145 Der Spuk auf Deck Zwölf Star Trek: Raumschiff Voyager

Um einen Nebel zu durchqueren, muss die Besatzung der Voyager alle Systeme des Schiffes ausschalten. Neelix bringt die Borg-Kinder wieder zusammen und erzählt ihnen eine Geistergeschichte über ein seltsames Wesen, das vor einiger Zeit an Bord des Schiffes gekommen ist.

    Weitere Schauspieler: Manu Intiraymi (Icheb), Marley McClean (Mezoti), Zoe McLellan (Tal Celes), Kurt Wetherill (Azan), Cody Wetherill (Rebi).


    Nominiert für einen Emmy 2000 in der Kategorie "Herausragende visuelle Spezialeffekte für eine Serie" (Produzent der visuellen Effekte Dan Curry; Supervisor der visuellen Effekte Ronald B. Moore; Koordinatorin der visuellen Effekte Elizabeth Castro; Compositor der visuellen Effekte Paul Hill; Grafiker der visuellen Effekte Greg Rainoff; CG Supervisor John Gross; CG Supervisor und leitender Animator Bruce Branit; CG-Animatoren Fred Pienkos und Jeremy Hunt).





Nr.
(ges.)
145
Deutscher TitelDer Spuk auf Deck Zwölf
SerieStar Trek: Raumschiff Voyager
StaffelStaffel 6
Nr.
(St.)
25
OrginaltitelThe Haunting of Deck Twelve
RegieDavid Livingston
DrehbuchMike Sussman, Kenneth Biller, Bryan Fuller;
Idee: Mike Sussman
Erstaus­strahlung USA17. Mai 2000
Deutsch­sprachige Erstaus­strahlung (D)15. Juni 2001

 

 

 

SchauspielerRollennameDeutscher Synchronsprecher
Kate MulgrewCaptain Kathryn JanewayGertie Honeck
Robert BeltranCommander ChakotayFrank-Otto Schenk
Robert Duncan McNeillLieutenant Tom ParisTom Vogt (Staffel 1–4), Erich Räuker (Staffel 5–7)
Tim RussLieutenant Commander TuvokChristian Toberentz
Garrett WangFähnrich Harry KimMichael Iwannek
Robert PicardoDer DoktorStefan Staudinger
Roxann DawsonLieutenant B’Elanna TorresArianne Borbach
Ethan PhillipsNeelixMichael Tietz
Jennifer LienKesDiana Borgwardt
Jeri RyanSeven of NineAnke Reitzenstein

 

 

Serienhintergrund:


Die Voyager wird im 24. Jahrhundert zusammen mit einem zweiten, feindlichen Raumschiff des Maquis von einem fremden Wesen in einen 70.000 Lichtjahre entfernt liegenden Bereich der Milchstraße, den Delta-Quadranten, verschlagen (→ siehe Hauptartikel: Der Fürsorger). In der Notlage arbeiten die beiden ehemals gegnerischen Crews zusammen, um den jahrelangen Weg zurück zur Erde anzutreten. Das wird u. a. dadurch erleichtert, dass einige Mitglieder der Maquis-Crew früher Mitglieder der Sternenflotte waren. So wird Chakotay, der ehemalige Captain des Maquis-Schiffes, der Erste Offizier der Voyager und damit Stellvertreter von Captain Janeway. Auch andere Maquis wie etwa B'Elanna Torres erhalten führende Positionen innerhalb der Crew. Außerdem ist die Integration sinnvoll, da beim ungewollten Transport in den Delta-Quadranten einige Mannschaftsmitglieder, einschließlich des ursprünglichen Ersten Offiziers, des Leiters der Krankenstation oder des Leiters des Maschinenraums ums Leben kommen. Durch die Crew des zerstörten Maquis-Schiffes, teilweise während ihrer Sternenflotten-Zeit in ähnlichen Positionen aktiv, können diese Lücken geschlossen werden.

Im Verlauf der Heimreise muss die Voyager weite Strecken unbekannten Raums durchqueren und zahlreiche Gefahren überwinden. Dazu zählen etwa Auseinandersetzungen mit anderen Rassen, technische Probleme, Weltraum-Anomalien, Zeitreisen, moralische Dilemmas, Lebensmittel-Knappheit oder die Beschaffung von Rohstoffen. Die Crew muss dabei eine Strecke von etwa 70.000 Lichtjahren überwinden, was bei maximalem Warp ohne Unterbrechungen eine Dauer von etwa 70 Jahren bedeuten würde. Durch Forschungen im unbekannten Raum, dem eigentlichen Ziel eines Raumschiffs der Sternenflotte, sowie andere Unterbrechungen würde sich dieser Zeitraum zusätzlich verlängern. Allerdings gelingt es im Verlauf der sieben Jahre durch technische Entdeckungen, Weltraum-Anomalien und Eingriffe von Mitgliedern, größere Strecken in kurzer Zeit, beispielsweise zehn Lichtjahre in wenigen Sekunden, zu überwinden.

Die Crew des Raumschiffs wird immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie sie auf dem Weg durch oft feindseliges Gebiet die ethischen Grundsätze und Vorschriften der Föderation befolgen kann, denen sie sich verpflichtet fühlt. Die Voyager verfügt nur über begrenzte Ressourcen, ist auf sich allein gestellt und während der ersten drei Staffeln von der üblichen Kommandokette und sonstigen Institutionen abgeschnitten. 

 

Viele der in der Serie gezeigten fiktiven astronomischen Phänomene sind nicht am Computer generiert, sondern beruhen auf Aufnahmen entfernter Objekte durch das Hubble-Teleskop. Eine Mitarbeiterin des Space Telescope Science Institute der NASA, Inge Heyer, stellte dem Special Effects Team aktuelle Bilder zur Verfügung. Die Serie war insgesamt 34-mal für einen Emmy nominiert und konnte ihn sieben Mal gewinnen

 

Wiederkehrende Spezies im Delta-Quadranten
BorgMaschinen-Humanoiden-Hybriden, die fremde Spezies durch Assimilation in das Borg-Kollektiv integrieren.
HirogenDas Jagen anderer Spezies ist für sie eine ehrenvolle Pflichterfüllung.
OcampaSpezies, deren Vertreter sehr kurzlebig (ca. 9 Jahre) sind und telepathische und telekinetische Fähigkeiten besitzen
Kazonin Sekten unterteilt.
Spezies 8472Lebensform aus dem Flüssigraum (andere Dimension, nicht im Delta-Quadranten beheimatet), eine Spezies, die den Borg ebenbürtig ist.
VidiianerOrganjäger; wegen eines Lepra-ähnlichen Virus (der sogenannten „Fresszelle“) brauchen sie ständig neues Gewebe.
TalaxianerSammler und Händler, vergleichbar mit Ferengi, jedoch weniger aufdringlich und hinterhältig.
Malonein Volk, dessen Planet Malon Prime in Erzählungen als Paradies dargestellt wird. Dies wird jedoch nur dadurch erreicht, dass ein Großteil ihrer Wirtschaft mit der Müllbeseitigung beschäftigt ist, um ihren hohen Lebensstandard zu halten.



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